Unsere Kurse „Rund um die Geburt“ mit Kursstart ab September 2026 sind ab sofort auf unserer Homepage veröffentlicht und können gebucht werden.
Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung.

Was braucht euer Baby, um sicher und komfortabel durch die Welt gefahren zu werden? Von den Rädern über die Federung und die Wannengröße bis hin zum Verstauen im Kofferraum. Der Markt für Kinderwagen ist riesengroß und unübersichtlich. Da kommen schnell Fragen auf, was braucht ihr denn wirklich? Was passt zu euren Lebensumständen? Was braucht euer Baby und was ist „nice to have“?
Ihr bekommt in entspannter Atmosphäre einen Einblick in die Welt der Kinderwagen und findet heraus, was für euch und eure Lebenssituation perfekt passt. Zusammen schauen wir uns verschiedene Marken und Modelle sowie passendes Zubehör genauer an und testen bei gutem Wetter die Kinderwagen bei einem gemeinsamen Spaziergang auf verschiedenen Untergründen.

Kursort: Leonberg, Wichtelwiege Leonberg, Carl-Schmincke-Str. 7

Gebühr: 5,00 €
Paargebühr: 8,00 €

Weitere Infos und Termine

Superkraft oder Stolperfalle?

Stell dir vor, du hast einen Assistenten oder eine Assistentin in der Tasche, rund um die Uhr für dich verfügbar. Du kannst immer Fragen stellen, dir komplizierte Dinge schnell erklären lassen, Texte für dich zusammenfassen lassen oder Ideen für ein Geburstagsgeschenk für deine Geschwister sammeln. Genau das ist mit ChatGPT oder anderen KI-Chatbots möglich. Solche Programme wirken fast wie echte Gesprächspartner. Sie antworten schnell, sind höflich und wirken erstaunlich klug. Aber was steckt denn eigentlich dahinter? Und wie kannst du sie sinnvoll für dich nutzen?

Erst einmal schauen wir uns an, was KI denn ist. KI steht für „Künstliche Intelligenz“. Das Wort „Intelligenz“ passt meiner Meinung nach nicht so gut, besser finde ich persönlich das Wort „Imitation“. Denn Programm wie ChatGPT oder andere KI-Chatbots (wie Meta AI in WhatsApp oder Gemini) sind Computerprogramme, die von Menschen mit riesigen Mengen an Texten, auch Daten genannt, trainiert wurden. Sie erkennen Muster in Sprachen und können dadurch passende Antworten formulieren. Wichtig zu wissen ist, dass der Chatbot dich nicht wie ein Mensch „versteht“: Es fühlt nichts, denkt nicht selbständig nach und hat auch keine eigene Meinung. Deshalb spreche ich lieber von „Imitiation“ statt von „Intelligenz“. 

Der Chatbot berechnet nur Wahrscheinlichkeiten, in ihm steckt Mathematik. Die Antworten von KI-Chatbots wirken oft beeindruckend, doch sind sie nur eine Berechnung: Es wird auf deine Frage, die du stellst, gerechnet, welche Wörter statistisch am Besten als Antwort passen. Um KI-Chatbots sinnvoll für sich zu nutzen, ist das Wissen, wie sie funktionieren total wichtig. Denn dann weiß man, wie sie uns unterstützen können und wann eine Nutzung auch gar keinen Sinn macht.

Vielleicht kennst du das: Du sitzt vor deinen Matheaufgaben und verstehst einfach nicht, wie du anfangen sollst. Da kann ein KI-Chatbot dir als Lernbegleiter ganz gut helfen und die Rechenwege Schritt für Schritt erklären. Auch in anderen Fächern kann es dir eine Unterstützung sein – Epochen in Geschichte zusammenfassen oder dir beim Strukturieren einer Präsentation helfen. Auch kannst du dir Begriff erklären lassen. Wichtig ist, wie du die Fragen stellst. Diese werden auch „Prompts“ genannt. Hier findest du Ideen, wie du sie formulieren kannst:

https://www.rheinwerk-verlag.de/professional-computing/wissen/chatgpt-fuer-schueler/?srsltid=AfmBOoriv-zqiOzfHU_XB0ffaHCSZmRC5kwQzeNDyu-IwNBt-As3FCQS

https://studyflix.de/informatik/prompt-schreiben-fuer-einsteiger-8425

Wichtig ist, dass die KI dir Vorschläge liefert. Die eigentliche Leistung sollte von dir kommen, denn wenn du alles einfach kopierst, lernst du eventuell nichts. Und beachte bitte: Die KI macht auch Fehler, denn sie arbeitet mit Wahrscheinlichkeiten. Wenn solche Fehler passieren, spricht man von „Halluzinationen“. Die KI halluziniert und erfindet Dinge. Deshalb ist es wichtig, dass du die Antworten immer prüfst. Dafür brauchst du eigenes Wissen. Am Meisten hilft dir ein KI-Chatbot, wenn du der eigentliche Experte oder die Expertin bist!

Die 10 Gebote der KI-Ethik helfen dir, die wichtigsten Punkte bei der Nutzung von KI-Chatbots zu beachten (https://www.klicksafe.de/materialien/10-gebote-der-ki-ethik)

Autorin: Filiz Tokat, Medienpädagogin

Aufgrund eines Wasserschadens findet derzeit kein Familiencafé in den Räumen des Café B21 statt.
Bei schönem Wetter trifft man sich stattdessen auf dem Marienkäfer-Spielplatz in der Karlstraße.


Junge Stimmen, starke Botschaften: Kinder und Jugendliche prägen Preisverleihung in Leonberg
Leonberg. Mit feierlichem Beginn startete eine Veranstaltung im Haus der Begegnung, die ganz den jungen Stimmen gehörte: Als das Jugendsinfonieorchester der Jugendmusikschule Leonberg eine gekürzte Fassung von Beethovens „Ode an die Freude“ spielte, entstand ein gemeinsamer bewegender Moment, der das Thema des Nachmittags spürbar machte: Zusammenhalt, Menschlichkeit und Hoffnung.
Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus wurden am 25. März in Leonberg die Preisträgerinnen und Preisträger des Kreativwettbewerbs „Deine Stimme. Dein Zeichen. #gegenRassismusfürDemokratie“ unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Tobias Degode ausgezeichnet. Mit dem Wettbewerb soll die Auseinandersetzung junger Menschen mit demokratischen Werten gefördert und ein Zeichen für faires, respektvolles Miteinander gesetzt werden. Doch schnell wurde klar: Im Mittelpunkt standen nicht nur Urkunden und Preise, sondern die Kinder und Jugendlichen selbst: ihre Gedanken, ihre Geschichten und ihr Blick auf eine Welt, die sie mitgestalten wollen.
89 Teilnehmende im Alter von sechs bis 18 Jahren hatten sich mit insgesamt 30 Projekten eingebracht. Ihre Beiträge waren so vielfältig wie ihre Perspektiven: Bilder, Gedichte, Filme, Musikstücke, Theater und Installationen. Was sie verband, war ihre Ernsthaftigkeit – und der Wunsch, gehört zu werden.
Auf der Bühne zeigte sich, wie viel Ausdruckskraft in jungen Stimmen steckt. Besonders die jüngeren Teilnehmenden beeindruckten mit ihrer Klarheit. „Der Film mit der Maus – Rassismus muss raus“ von Jona und Amelie vermittelte eine klare Botschaft gegen Rassismus in einfachen Bildern. Tobias und Lukas überzeugten mit ihrer „Monster-Box –Zauberwürfel bleibt bunt – wie unsere Welt“, während Paula und Victoria in ihrem Lied „Unterschiedlich und gleich“ von Gemeinsamkeiten sangen. Deutlich und direkt wurde es im mitreißenden Rap „Ohne Rassismus“ von Frederik, Felix und Pepe.
Mit zunehmendem Alter wurden die Beiträge in der Altersgruppe 15 bis 21 Jahre persönlicher, oft auch nachdenklicher. Falisha setzte mit ihrem Song „Limited Time“ ein emotionales Zeichen. Das Jugendsinfonieorchester selbst wurde für sein Video „Orchesterstimmen“ ausgezeichnet. Den ersten Platz gewann Saghar mit einer Kombination aus gemalter Leinwand und Spoken Word „Die Stimme für Frauen“ – ein künstlerisch kraftvoller Auftritt, der lange nachwirkte
Still wurde es im vollbesetzen Saal, als Fatima ihr Gedicht „Zwischen gestern und heute“ las. Sie sprach von Krieg, von Abschied und vom Ankommen in Deutschland. Ihre Worte machten deutlich, dass hinter vielen Beiträgen persönliche Erfahrungen stehen. Erfahrungen, die berühren und zum Nachdenken zwingen.
Die Erwachsenen an diesem Tag – darunter Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Gesellschaft – rückten bewusst in den Hintergrund. In ihren Grußworten würdigten sie die Offenheit und den Mut der jungen Menschen. Oberbürgermeister Tobias Degode betonte, dass Rassismus nicht nur Einzelne treffe, sondern das gesellschaftliche Miteinander gefährde. Umso wichtiger sei es, dass Kinder und Jugendliche ihre Stimme erheben. Auch Carolina Monfort Montero, Integrationsbeauftragte des Landkreises Böblingen, hob hervor, wie bedeutend solche Initiativen für ein vielfältiges und respektvolles Zusammenleben sind.
Im Vorfeld der Veranstaltung lag die anspruchsvolle Aufgabe bei der Jury, die aus Mitgliedern des Jugendausschusses, der Lokalen Agenda-Gruppe „Leonberg bleibt bunt“, des Internationalen Rates sowie dem Oberbürgermeister bestand. Angesichts der Qualität und Tiefe der Beiträge sei die Auswahl nicht leichtgefallen. Zu viele Arbeiten hätten überzeugt, bewegt und neue Perspektiven eröffnet. Die multimediale Ausstellung im Haus der Begegnung ermöglichte, alle Beiträge betrachten zu können und darüber in den Austausch zu kommen.
Organisiert haben den Wettbewerb Constanze Mansour von der Familien-Bildungsstätte Leonberg und Wiebke Hebold, die Integrationsbeauftragte der Stadt. Beide zeigten sich überwältigt von der Resonanz, der Vielfalt und Intensität der eingereichten Arbeiten, aber auch von der Hilfsbereitschaft der Sponsoren aus der regionalen Wirtschaft. Aufgrund der positiven Rückmeldungen werden nun Folgeaktionen geplant.
Dass dies möglich wurde, ist auch der Unterstützung zahlreicher Sponsorinnen und Sponsoren zu verdanken, die den Wettbewerb begleitet und die Preise gestiftet haben. Darunter Volksbank Leonberg-Strohgäu eG, Lions Club, Kreativdruck Leonberg und az-design, h&h Apotheke, Bosporus Grill und Restaurant, Eisautomat, Freestyle Academy, Live Exit Renningen, VHS Leonberg, SV Leonberg-Eltingen, Stadtwerke Leonberg, Bild+Rahmen, Sinjes Conceptstore, Rittersport, Tripsdrill, Holy und diverse Buch- und Spielverlage. Ihr Engagement trägt dazu bei, dass junge Stimmen sichtbar werden – und gehört bleiben. Der Wettbewerb wird in Teilen gefördert durch den Integrationsfonds „Vielfalt ist unsere Stärke – Gemeinsam gegen Diskriminierung, Rassismus und Ausgrenzung“, ausgerufen vom Verein Landkreis Böblingen bleibt bunt e.V.
Am Ende blieb vor allem ein Eindruck: Diese jungen Menschen haben etwas zu sagen. Und sie tun es – kreativ, mutig und eindringlich. Ihre Beiträge zeigen, wie wichtig es ist, ihnen Raum und Gehör zu geben, jetzt und in der Zukunft.

Wenn Sie eine Frage haben, wo suchen Sie nach Antworten? Auf diese Frage haben Eltern noch vor einiger Zeit Suchmaschinen genannt. Mittlerweile hat sich das etwas verändert: Neben den klassischen Suchmaschinen werden auch zunehmend KI-Chatbots wie ChatGPT oder Gemini genannt. Na, kommt Ihnen das auch bekannt vor?

Vielleicht erzählt Ihnen Ihr Kind auch begeistert von einer KI, die bei Hausaufgaben hilft. Oder Sie haben das schon gemeinsam mit Ihrem Kind genutzt? KI-Chatbots gehören inzwischen zum Alltag vieler Menschen und begleiten sie. Je nach Einsatz können sie Lernen unterstützen, Kreativität anregen und auch Selbständigkeit fördern.

Was ist aber KI – die Abkürzung für „Künstliche Intelligenz“ und wie funktionieren diese Chatbots? Hierfür gibt es ein tolles Erklärvideo von der Sendung mit der Maus. Das ist hier zu finden: https://www.ardmediathek.de/video/die-maus/wie-schreibt-eine-ki-texte/wdr/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLXNvcGhvcmEtMTI0MWQ0Y2ItM2NhMC00MDA4LTg1OWQtMjAzZTFlZTc4NmU4?isChildContent. Ralph Caspers erzählt hervorragend, wie KI Texte schreibt.

Wenn verstanden wird, wie die Technik funktioniert, wird auch gut verstanden, was die Chatbots eben gar nicht können: Sie können nicht denken, nicht fühlen, nicht verstehen. Dahinter steckt pure Mathematik.

Wie können Sie nun als Eltern Ihre Kinder gut dabei untersützen KI-Chatbots zu nutzen? Sie finden hier weiterführende Informationen, die die Chancen und Risiken deutlich machen: 

https://www.flimmo.de/redtext/101596/mein-freund,-der-chatbot-warum-das-fuer-kinder-problematisch-ist-und-was-eltern-tun-koennen

https://www.schau-hin.info/news/kuenstliche-intelligenz-chatgpt-chancen-und-risiken-fuer-kinder

KI-Chatbots gehören längst zur Lebenswelt von Erwachsenen und auch von Kindern/jungen Erwachsenen. Sie sollten kein Ersatz für Beziehungen sein, sondern ein Tool, das neugierig entdeckt werden kann. Fragen Sie offen bei Ihren Kindern nach, hören Sie zu und probieren Sie gemeinsam aus. Interessieren Sie sich für die digitale Lebenswelt! Um Orientierung zu geben und Begleitung zu sein, müssen Sie kein Technikprofi sein. Es reicht, da zu sein, Fragen zu stellen und gemeinsam zu lernen – mit einem KI-Chatbot oder auch ohne – es kann auch eine klassische Recherche verbunden mit einem Bibliotheks-Besuch sein! Denn ein wichtiger Aspekt bei der Nutzung von KI-Chatbots ist auch das Thema der Nachhaltigkeit. Hier finden Sie ein Interview, das diesen Aspekt beleuchtet:
https://www.klicksafe.de/fileadmin/cms/download/Material/P%C3%A4d._Praxis/Interview_KI-and-me_Nachhaltigkeit_klicksafe.pdf

Entdecke auch die Naturerlebnisse zusammen mit Nicole und Theresa

Zu den Kursen

Frohe Ostern mit dem FBS-Bär

Unser Bär als Ausmalbild

Unser FBS-Bär auf dem Mond

Unser FBS-Bär schläft

Vorlesestunde mit unserem FBS-Bären

Unser Faschings-Bär als Download

Das Bilderbuch fliegt quer durch den Raum, begleitet von lautem Wutgeheul. Ich sitze etwas ratlos auf der Sofakante und spüre eine Welle von hilfloser Ungeduld und Ärger in mir, die knapp davor ist, mich zu überwältigen. Eben war es doch noch so schön gemütlich! Und nun das. Die Aussicht auf einen Riesenkrach mit dem Kind, dass gerade aus seiner Haut fahren will, verunsichert mich. Was tun? Oder lassen? Solche und ähnliche Situationen kommen im familiären Alltag häufiger vor. Keiner liebt sie, die Eskalation noch weniger und die Fragen nach „Warum denn bloß?“ und „Wie verhalte ich mich jetzt am besten?“ drängen und rufen laut nach Antworten.

Nach einer ersten Akzeptanz der überraschenden Dynamik, gibt diese Frage Orientierung. Egal, ob laut gestellt oder ob leise für mich: Das ehrliche, forschende Interesse wirkt als klärende Unterstützung für Selbstregulation und Co-Regulation.

Ein gutes Verständnis von Regulation ist wichtig. Das hilft mir und in Folge auch dem Kind. Andere Worte für Regulation sind Bewegungs- und Schwingungsfähigkeit. Im neurobiologischen Sinn findet hier ein Zusammenspiel von verschiedenen Prozessen statt, die auf Gleichgewicht zielen. Dazu gehören auf der physiologischen Ebene Herzschlag, Körpertemperatur, Atmung, Verdauung, – kurz alles, was wir zum Überleben brauchen. Auf der emotionalen Ebene ist es ein neuronaler Prozess, der uns vom stressigen Zustand der Aufgeregtheit wieder zurück in eine ruhige, sichere Verfassung bringt. Das können wir nicht „machen“ oder „kontrollieren“. Kennt jede*r: „Ich will jetzt aber ruhig und entspannt sein!“ bringt eher selten den gewünschten Erfolg. Es ist ein Glück, dass uns inzwischen wertvolles Wissen und Erfahrungen mit körperorientierten praktischen Konzepten zur Verfügung stehen, die es ermöglichen, sich behutsam und freundlich dem natürlichen Vorgang der Regulation anzuvertrauen.

Noch sitze ich wie eingefroren auf der Sofakante. Das etwas ältere Geschwisterkind ist genervt vom Wutgeheul, kommt zu mir und sagt: Schmetterling! Ich stutze: Natürlich, warum ist mir das nicht gleich eingefallen! Ein blitzschneller Blick in meinen inneren Werkzeugkasten empfiehlt mir ein S.O.S. Tool, das uns schon oft dabei half, die Bedürfnisse, die sich in dem Wut- und Trotzanfall versteckten, schließlich zu erkennen. Jetzt zwei tiefe, bewusste Atemzüge und meine Füße auf dem Boden wahrnehmen, – diese routinierte, achtsame Verbindung mit meinem Körper ist mein Anker. Sie gibt mir die notwendige Sicherheit, um das S.O.S. Angebot mit hilfreicher Überzeugung ins Spiel zu bringen: „Puh. Da ist ja plötzlich ganz schön viel Wut. Ist sie in Deinem Bauch? Oder in Deinen Beinen? Oder in Deinen Händen? Kannst Du Dich erinnern, was die Wut so richtig gerne mag? Ja, genau, den wilden Schmetterling!“ Wir überkreuzen die Arme und los geht´s…Die kleine Mia war knapp zweieinhalb, als sie anfing, beim Wickeln „nein“ zu sagen. Ihre Mutter war unsicher, ob das schon ein Zeichen sei. Im Kurs beobachteten wir gemeinsam, dass Mia ganz genau spürte, wann sie „musste“. Sie durfte selbst entscheiden, wann sie die Toilette mit Aufsatz benutzen wollte – ganz ohne Druck, aber mit liebevoller Begleitung. Nach einigen Wochen war sie tagsüber windelfrei und stolz auf sich.

Eine fundierte Sammlung von Körperübungen, – Bewegungen und Berührungen für die eigene Balance und Präsenz im Zusammenleben mit den liebsten Menschen. Kati Bohnet beleuchtet uns hierzu in ihrem Buch „Nervenstark verbunden“ ganz wunderbar Zusammenhänge, die der Selbstregulation dienen und einen entspannteren Familienalltag fördern

ACHTSAMKEIT? Unverzichtbar für persönliches und gemeinsames Wohlbefinden. Wir wissen, dass Wutanfälle für Kinder wichtige Lernerfahrungen sind. Als erwachsener Mensch bin ich also gefordert, innere Haltungen zu entwickeln, die einerseits helfen, starke Emotionen in mir selbst navigieren zu können, und andererseits dem Kind Halt und Richtung anbieten. Im ersten Schritt ist ein freundlicher Umgang mit den eigenen Ressourcen der „Gamechanger“. Individuelle Achtsamkeitsübungen sind hervorragende, alltagstaugliche Kraftquellen. Gleichzeitig laden sozial und systemische Achtsamkeit in Verbindung mit elternspezifischen Impulsen dazu ein, pädagogische und kommunikative Kompetenzen zu erweitern und zu trainieren.

In vielen beruflichen Arbeitsfeldern sind Weiterbildungen selbstverständlich. Für Eltern ist das auch wünschenswert, denn „Eltern sein“ ist mehr als ein Beruf und will intensiv erlernt und entwickelt werden. Kinder in ihrem Heranwachsen zu begleiten ist eine ganz besondere und gesellschaftlich sehr wertvolle Aufgabe. Wie so häufig, gilt auch für Eltern, – gemeinsam gelingt vieles leichter. Darauf zielt dieser Kurs. Zum Beispiel können wir zusammen wunderbar erforschen, warum Emotionen ehrliche Helfer sind und wie wir sie wertschätzend nutzen. Mit einfühlsamer Präsenz und co-kreativem Austausch entdecken wir beste Ideen, die uns in den alltäglichen Turbulenzen stärken. Der dänische Familientherapeut Jesper Juul benennt in diesem Zusammenhang vier Werte, die Kinder und Erwachsene im Leben tragen: Gleichwürdigkeit, Integrität, Authentizität und Verantwortung. Reflexionen und spielerische Erkundungen rund um diese Wertelandschaft ergänzen die Achtsamkeitspraxis. Damit bekommen die guten Absichten für ein zufriedenes, erfüllendes Familienleben frische Zuversicht und wohl ausgerichtete Handlungskraft.

ACHTSAMKEITenTRAINING für Eltern

Einführungsworkshop | in Präsenz und online 261-2132 und 261-2134W

Kurs mit wöchentlichen Einheiten | Online 261-2136W

Vertiefungsworkshop | in Präsenz und online 261-2138 und 261-2140W

Mehr Informationen und aktuelle Kurse findest du hier: www.fbs-leonberg.de

Jesper Juul | 4 Werte, die Kinder ein Leben lang tragen | GU Verlag

Kati Bohnet | Nervenstark verbunden | Knaur Verlag

Good enough parents | Nein, der Rasenmäher darf nicht mit ins Bett. | Hrsg. Domenik Schuster